LWL KABELTYPEN 2017-06-12T15:10:11+00:00

Glasfaserverkabelung: Unterschiedliche Typen für unterschiedliche Aufgaben

Neben der herkömmlichen Netzwerkverkabelung mit Kupferkabeln findet inzwischen auch die Glasfaserverkabelung eine immer stärkere Verbreitung. Verständlich, bietet die Verkabelung per Lichtwellenleiter (LWL Verkabelung) doch zahlreiche Vorteile:

  • Glasfaser kann überall dort eingesetzt werden, wo Kupferkabel aufgrund ihrer Leitfähigkeit und der unvollständigen Abschirmung nicht zum Einsatz kommen können
  • LWL Verkabelung kann über erheblich größere Strecken, bis hin zum Kilometerbereich, eingesetzt werden
  • bei Kupferkabeln ist oftmals bereits bei 100 Metern Kabellänge das Maximum erreicht
  • In allen sicherheitsrelevanten Bereichen bietet LWL Verkabelung eine erheblich höhere Abhörsicherheit

Aufbau einer Glasfaserverkabelung

Alle Datenkabel aus Glasfaser haben im Prinzip einen identischen Aufbau, der aus drei Schichten besteht. Den Kern bildet ein Kabelstrang aus hochreinem Quarzglas, welches von einem Glasmantel, dem Cladding umgeben ist. Als Außenhülle dient eine Kunststoffschicht, das Coating. Lichtwellen werden im Glaskern geleitet, wobei der Glasmantel die Funktion eines Reflektors übernimmt, um die Führung der Lichtwellen zu optimieren. Das Coating dient einerseits der Abschirmung nach außen, zudem verleiht es der Glasfaserverkabelung eine gewisse Elastizität und Bruchsicherheit. LWL Verkabelung wird in unterschiedlichen Stärken angeboten, wobei die verschiedenen Kabelstärken unterschiedlichen Zwecken dienen und eigene Vor- und Nachteile mit sich bringen. Gängige Stärken bei LWL Verkabelung beziehen sich auf den Durchmesser des Glasfaserkerns, die Stärke wird in Mikrometern angegeben. Die Stärke des Claddings ist Bestandteil der Maßangabe, beträgt jedoch zumeist 125 Mikrometer, bei den Kernen kommen vor allem die Stärken 9, 50 und 62,5 Mikrometer zum Einsatz.

Der Vorteil einer geringen Stärke besteht vornehmlich darin, dass aufgrund des geringen Durchmessers die Leitungsreichweite der Glasfaserverkabelung deutlich erhöht wird. So ist es möglich, bei einer relativ geringen Bandbreite von 100 MBit mit einem 9 Mikrometer durchmessenden Lichtwellenleiter (LWL) eine Distanz von bis zu 100 Kilometern zu überbrücken. Steig die Datenübertragungsrate, nimmt die Reichweite entsprechend ab. Ein weiterer relevanter Faktor für Datengeschwindigkeit und maximal mögliche Reichweite ist die Qualität des verwendeten Quarzglases. Die Bezeichnungen OM1-4 und OS 1/2 sind genormt. die Glasfaserkabel entsprechend farblich gekennzeichnet.

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